Ein halbes Jahr Bali – Unser neues Kapitel

Ein halbes Jahr Bali – Unser neues Kapitel

Normalerweise geht es in unseren Beiträgen viel um AFATO, um Surfen und Design. Heute wird es etwas persönlicher. Wir – Diandra und Fabian – möchten euch mitnehmen in unser Leben hier auf Bali und erzählen, was in den letzten sechs Monaten passiert ist.

Vor knapp einem halben Jahr haben wir alles hinter uns gelassen und sind nach Bali gezogen. Was sich zuerst wie ein Sprung ins Ungewisse anfühlte, ist inzwischen zu unserem Alltag geworden. Es ist verrückt, wie lang sich die Zeit anfühlt – und doch sind es gerade einmal 24 Wochen, in denen so viel passiert ist.

Ankommen in Seminyak – mitten im Trubel
Unsere ersten Wochen verbrachten wir in Seminyak, einem der belebtesten Touristenorte der Insel. Genau wie alle Neuankömmlinge haben auch wir uns dort treiben lassen: zwischen vollen Straßen, Beach Clubs, Scootern und den ersten Sonnenuntergängen über dem Indischen Ozean. Es war aufregend, bunt und chaotisch – ein perfekter Start, aber nicht der Ort, an dem wir auf Dauer bleiben wollten.

Die Suche nach einem Zuhause – und ein neues Gefühl von Ruhe
Wir haben lange und intensiv gesucht, bis wir schließlich in Kedungu gelandet sind. Ein kleiner Ort an der Westküste Balis, der für uns sofort „richtig“ war. Hier haben wir unsere Villa gefunden – gemütlich eingerichtet, nicht zu groß, mit einem kleinen Garten, der uns sofort das Gefühl von Zuhause gab.

Kaum waren wir eingezogen, haben wir die Gegend erkundet: ruhige Straßen, weite Reisfelder, ein Strand, an dem die Sonne jeden Abend im Meer versinkt. Genau die Mischung, die wir uns erträumt hatten.

Arielle – unser kleiner Wirbelwind
Und dann kam Arielle in unser Leben. Eigentlich wollten wir nur mal bei einem „Puppy House“ vorbeischauen. Doch dann saß sie da, schaute uns mit ihren großen Augen an – und es war um uns geschehen. Wir konnten sie nicht zurücklassen.

Die ersten Wochen mit ihr waren turbulent. Viel Schlaf gab es nicht, dafür jede Menge Welpen-Abenteuer. Arielle hat unser Leben in kürzester Zeit komplett auf den Kopf gestellt – und gleichzeitig unglaublich bereichert. Heute ist sie kaum wiederzuerkennen: groß geworden, selbstbewusst und unser täglicher Begleiter. Sie fährt mit uns auf dem Roller, erkundet Strände und Cafés – und ist aus unserem Leben überhaupt nicht mehr wegzudenken.

Zwischen Wellen, Arbeit und Alltag
Surfen war natürlich einer der Gründe, warum wir nach Bali gegangen sind. Mittlerweile haben wir unsere festen Spots gefunden und gehen regelmäßig ins Wasser – mal mehr, mal weniger, je nachdem, wie es die Wellen, die Arbeit und der Alltag zulassen. Für uns ist es kein Wettlauf um Sessions, sondern ein Teil unseres Lebensrhythmus hier.

Parallel bauen wir AFATO weiter auf und lassen uns von der Energie der Insel inspirieren. Zwischen kreativen Projekten, neuen Routinen und Arielles Abenteuern entsteht Schritt für Schritt ein Alltag, der sich gleichzeitig nach Arbeit und Freiheit anfühlt.

Fazit – Sechs Monate, die uns verändert haben
Wenn wir zurückblicken, fühlt es sich an, als hätten wir ein ganzes Jahr auf Bali verbracht – dabei sind es gerade einmal sechs Monate. Wir haben unser Zuhause gefunden, eine kleine Hündin adoptiert und unseren Alltag komplett neu aufgebaut.

Für uns ist Bali nicht nur ein Abenteuer, sondern der Beginn eines neuen Kapitels – als Team, als Brand und als kleine Familie. Und wir sind gespannt, wohin uns die nächsten Monate führen.



 

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